|
Die
Erfindung der Currywurst wird der Berlinerin Herta Heuwer
zugeschrieben, die erstmals im September 1949 an Ihrem
Imbissstand in Berlin-Charlottenburg gebratene Brühwurst mit
einer Sauce aus Tomatenmark, Currypulver, Worcestersauce und
weiteren Zutaten anbot. Im Jahr 1959 ließ sie den Namen ihrer
Sauce „Chillup“ als Marke schützen. Nach dem Umzug Ihres
Imbisses in´s Rotlichtviertel Berlin´s entwickelte sich
dieser zu einer festen Institution die Tag und Nacht geöffnet
hatte. Die Firma „Kraft“ bemühte sich vergebens um das
Rezept und das Markenrecht.
Bis
die Currywurst in den 80er Jahren zunehmend Konkurrenz durch „Döner“
und „Hamburger“ bekam, hatte sie sich in Deutschland bereits
zu einem der beliebtesten Imbissgerichte, besonders in Berlin,
Hamburg und im Ruhrgebiet, etabliert. In Betriebskantinen ist
sie das bis heute noch. Dabei wurde sie zu einer Ikone der
Alltagskultur. Über deren ordnungsgemäße Auswahl der Zutaten
und Ihrer Zubereitung herrscht bis heute eine große
Meinungsverschiedenheit über die die Anhänger der Currywurst
ausschweifend diskutieren können.
Die
Currywurst wird regional unterschiedlich zubereitet. Bei der
„Berliner Currywurst“ gibt es zwei grundlegende Varianten,
„mit“ und „ohne Darm“.
- Die erste „Berliner
Currywurst“ war eine mit Pelle. Die Würste „mit
Darm" sind gepökelte und leicht geräucherte Brühwürste
aus fein gemahlenem Schweine- und teilweise auch
Rindfleisch. Sie ähneln einfachen Bockwürsten
- Die Würste „ohne
Darm“ sind walzenförmig. Sie sind nicht gepökelt oder
geräuchert und von weißlicher Farbe. Bratwürste werden
nicht verwendet.
Beide
Varianten werden zuerst im ganzen in einer Fettwanne mit heißem
Fett bedeckt gebraten. Dann wird die Wurst von Hand in Stücke
geschnitten – einige servieren sie aber nur halbiert. Abschließend
wird die Sauce darüber gegossen und reichlich mit Currypulver
bestreut. Bei einigen Imbissständen wird oft eine warme
hausgemachte Sauce über die Wurst gegeben. Im Osten Berlin´s
wurde die Wurst ungeschnitten mit Currypulver und kaltem dünnflüssigem
Ketchup serviert.
Die typische Beilage ist ein Brötchen.
Im
Ruhrgebiet wird die Currywurst aus der kräftig gewürzten
Bratwurst hergestellt und häufig mit einem Currywurst-Schneider
zerkleinert. Auf Wunsch wird ein dunkler Bratensaft darüber
gegeben. Weitere Varianten sind die „Jägerwurst“ und die
„Zigeunerwurst“. In diesen Fällen wird die geschnittene
Bratwurst mit Jäger- oder Zigeunersauce serviert.
Churry68 - Der Leipziger Currywurst Imbiss mit der größten Currywurst und spektakulär scharfen Saucen.
Wir servieren Leipziger Currywurst mit hausgemachter Currysoße in den Varianten Berliner Currywurst rot mit und ohne Darm, sowie die sogenannte weiße Ruhrpott Currywurst ähnlich einer Bratwurst mit Pommes und auf Wunsch mit extra scharfen
Chili-Saucen von 1000 bis zu 2 Millionen Scoville
(Schärfegrad). |